Fairer Handel mit Blumen und Kaffee – Zwei Dokumentationen

Regie: Diverse


Dauer: ca. 90 Min.

FSK ab 0 Jahre


Datum/Uhrzeit
Sonntag, 30.03.2014 – 18:00


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Aus Ecuador und Kenia per Luftfracht nach Deutschland

Jährlich werden in Deutschland ca. 10 Mrd. Schnittblumen verkauft, von denen nur ca. 20% aus heimischer Produktion kommen. Ein zunehmender Anteil wird in Dritte-Welt-Ländern wie Ecuador und Kenia produziert und per Luftfracht nach Deutschland transportiert. Die Produktionsmethoden und Arbeitsbedingungen haben Menschenrechts- und Entwicklungshilfeorganisationen auf den Plan gerufen.

Der Dokumentarfilm „Blumengrüße vom Äquator“ (D 2010, 25 Min.) von Petrus van der Let und Christian Schüller stellt Umweltverschmutzung und die Verletzung von Arbeitsrechten durch die konventionelle Blumenindustrie dar und zeigt Methoden zur Überwindung der Missstände auf.

Fairer Handel mit Kaffee

180 Millionen Euro geben Menschen täglich für Kaffee aus. Das Genussmittel Kaffee ist, was nur wenige wissen, nach Erdöl der meist gehandelte Rohstoff der Welt und damit ein typisches und gutes Beispiel dafür, was Globalisierung konkret heißt und wie Handel zwischen dem Norden und dem Süden funktioniert – in aller Regel noch immer zu Ungunsten der Anbauländer! Die vermeintlichen Segnungen der Globalisierung haben daran nichts geändert.

Doch mit dem Fairen Handel gibt es eine gangbare Alternative, die zudem auch noch mehr und mehr Konsumenten überzeugt. Diese möchte der zweite Dokumentarfilm (A/D 2009, 35 Min.) näher beleuchten. Ausgehend vom Konsumenten macht er sich auf den Weg zurück zum Beginn der Produktionskette und schildert die Geschichte hinter der Kaffeehaus-Fassade. Zwei Genossenschaften, eine handwerklich produzierende in Uganda und eine technologisch weit besser ausgestattete in Costa Rica, stehen für Alternativen zum konventionellen Kaffeehandel.

Am Beispiel dieser beiden Genossenschaften wird deutlich, wie faire Strukturen für die Produktion und im Handel aussehen können. In Europa tragen kritische Konsumenten und zunehmend auch Großverbrauer mit dazu bei, gerechtere Anbau- und Vermarktungswege zu stärken.

Anschließend Filmgespräch mit Fachleuten zum Fairtrade                                           Kostenbeitrag 3,50 EUR

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