Deutschland 2009/10
Regie: Yasemin Samdereli, Nesrin Samdereli
Dauer: 95 Min.
FSK ab 6 Jahre
Datum/Uhrzeit
Samstag, 18.04.2026 – 20:00
Yasemin Samdereli und Nesrin Samdereli führen in die
Filme ein und sind nach den Vorstellungen zum Filmgespräch anwesend
Am 10. September 1964 wurde in der Bundesrepublik der millionste „Gastarbeiter“ begrüßt. Der Film der Schwestern Yasemin Samdereli (Regie, Drehbuch) und Nesrin Samdereli (Drehbuch) erzählt die Geschichte des Eine-Million-und-Ersten, eines Mannes namens Hüseyin Yilmaz, und seiner Familie. Und das über einen Zeitraum von 45 Jahren. „Wer oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?“ Diese Frage stellt sich der sechsjährige Cenk Yilmaz, als ihn beim Fußball weder seine türkischen noch seine deutschen Mitschüler in ihre Mannschaften wählen. Um Cenk zu trösten, erzählt ihm seine 22-jährige Cousine Canan die Geschichte ihres Großvaters Hüseyin, der Ende der 60er Jahre als „Gastarbeiter“ nach Deutschland kam und später Frau und Kinder nach „Almanya“ nachholte. Längst ist Deutschland zur Heimat der Familie geworden. Doch eines Abends überrumpelt Hüseyin seine Lieben mit der Nachricht, er habe in der Türkei ein Haus gekauft und wolle mit ihnen in die alte Heimat fahren. Widerworte werden nicht geduldet, und so bricht die ganze Familie in die Türkei auf. Es beginnt eine Reise voller Erinnerungen, Streitereien und Versöhnungen – bis der Familienausflug eine unerwartete Wendung nimmt…
Deutscher Filmpreis 2011: Filmpreis in Silber als Bester Film.
Filmpreis Bestes Drehbuch für Yasemin und Nesrin Samdereli
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